Infoabend PV+Speicher

Innovative Speicherlösungen und Netzstabilität im Fokus

Am 22. Januar 2026 stand in Herrieden/Schernberg alles im Zeichen der Energiewende. Der Maschinenring Ansbach lud zu einem hochkarätig besetzten Informationsabend ein, um gemeinsam mit Experten und Landwirten die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Energieversorgung zu beleuchten. Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Christian Schmidt (Geschäftsführer) und Jürgen Hahn (Vorstand) des Maschinenrings.


Die Herausforderung: Netze im Wandel

Den thematischen Einstieg lieferte Rainer Kleedörfer, Prokurist der N-ERGIE AG. Er gab einen umfassenden Einblick in die aktuelle Netzsituation – sowohl bundesweit als auch spezifisch im Netzgebiet der N-ERGIE. Im Zentrum seiner Ausführungen stand die Auslegung der Netze auf die volatilen Anforderungen der Erneuerbaren Energien, eine der drängendsten Aufgaben der modernen Infrastruktur.


Die Lösung: Intelligente Gewerbespeicher

Wie man diesen Herausforderungen praktisch begegnen kann, zeigte Günther Heidingsfelder auf (Vorstand der Regionalstrom Franken eG und Geschäftsführer der HEG Energie GmbH & Co. KG). Sein Vortrag konzentrierte sich auf den Einsatz moderner Gewerbespeicher als Schlüsseltechnologie.

Heidingsfelder erläuterte eindrücklich, wie durch intelligentes Peak-Shaving (Kappen von Lastspitzen) und die Optimierung des Eigenverbrauchs nicht nur betriebswirtschaftliche Vorteile entstehen, sondern auch ein dienlicher Beitrag zur Allgemeinheit geleistet wird:

  • Netzentlastung: Minimierung der Netzausspeisung, wenn im Netz kein Strombedarf besteht.
  • Kostensenkung: Reduzierung der Kosten für alle Beteiligten durch effizientere Netznutzung.
  • Effizienz: Maximierung des Eigenverbrauchs von selbst erzeugtem Strom.


Finanzierung und Austausch

Abgerundet wurde das fachliche Angebot durch Thomas Berger, Landwirtschaftsberater der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG. Er präsentierte maßgeschneiderte Finanzierungsmöglichkeiten für die Investition in moderne Gewerbespeicher und zeigte auf, wie sich diese Technologien wirtschaftlich tragfähig in landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe integrieren lassen.

Der Abend schloss mit einer intensiven und angeregten Fragerunde, bei der das Publikum die Gelegenheit nutzte, tiefgehende Fragen an die Referenten zu stellen und individuelle Aspekte der Energiewende zu diskutieren.